Sie machen Erfolge sichtbar, schaffen Vertrauen und sind ein kraftvolles Werkzeug für Ihr Praxismarketing als Zahnarzt oder Kieferorthopäde: Vorher-Nachher-Bilder. Denn, wie sagt schon das Sprichwort: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Im Bereich der Ästhetik präsentieren Vergleichsbilder die Ergebnisse Ihrer kompetenten und präzisen Arbeit und unterstreichen Ihre fachliche Expertise – ohne lange Erklärungen und komplizierte Fachbegriffe.
Die rechtliche Lage hat sich in den letzten Jahren zudem gelockert: Auch in der Zahnmedizin und Kieferorthopädie ist die Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern inzwischen zulässig. Rechtliche Grundlage ist § 11 des Heilmittelwerbegesetzes (HWG). Demnach ist die bildliche Darstellung von Veränderungen des menschlichen Körpers erlaubt, sofern diese nicht in missbräuchlicher, abstoßender oder irreführender Weise erfolgt. [1]
Warum sind Vorher-Nachher-Bilder für Zahnärzte so wertvoll?
Patienten entscheiden sich oft sehr emotional für eine Praxis oder eine Behandlung – und genau hier setzen Vorher-Nachher-Bilder an. Sie zeigen auf einen Blick, zu welchem Ergebnis eine professionelle zahnmedizinische oder kieferorthopädische Behandlung führen kann. Gerade bei bevorstehenden aufwändigen, anspruchsvollen und teuren Behandlungen (die sie ggf. größtenteils selbst finanzieren müssen) wünschen sich die Patienten Sicherheit und lassen sich durch authentische Bilder überzeugen.
Ohne viele Worte können Vorher-Nachher-Bilder aus Ihrer eigenen Praxis
- Ihre Kompetenz unterstreichen,
- Vertrauen schaffen,
- Erwartungen steuern,
- Ihre Website und Ihren Social-Media-Auftritt bereichern,
- Mundpropaganda fördern,
- Beratungsgespräche in Ihrer Praxis unterstützen,
- Ihre Spezialisierung unterstreichen.

Was müssen Sie im Vorfeld beachten?
Unbedingt schriftliche Einwilligung einholen!
Für die Veröffentlichung von Patientenbildern ist eine schriftliche und DSGVO-konforme Einwilligung unerlässlich. Holen Sie diese unbedingt ein, bevor Sie die Fotos anfertigen. Es empfiehlt sich, dies bereits im Rahmen der Erstanamnese abzuklären – z.B. indem ein entsprechendes Einwilligungsformular dem Anamnesebogen beigelegt wird.
Die Einwilligung sollte genau festhalten, wo und wie die Bilder genutzt werden dürfen (z.B. Website, Social Media, etc.). Zudem sollte die Einwilligung jederzeit widerrufbar sein. Die Praxis muss sicherstellen, dass keine sensiblen Patientendaten ohne ausdrückliche Zustimmung veröffentlicht werden.
Ein kostenfreies Musterformular (als Version für Erwachsene und Kinder) finden Sie hier zum Download:
Was macht gute Vorher-Nachher-Bilder aus?
Darauf sollten Sie als Zahnarzt und Kieferorthopäde achten
Damit Ihre Bilder authentisch und professionell wirken und das volle Potenzial entfalten, sollten Sie einige wichtige Aspekte berücksichtigen:
Fazit: Vorher-Nachher-Bilder für visuelles Storytelling
Vorher-Nachher-Bilder sind weit mehr als nur nette Illustrationen für die Patientenakte – sie sind ein perfektes Marketinginstrument, das Ihre Kompetenz als Zahnarzt oder Kieferorthopäde eindrucksvoll unterstreicht – ganz unabhängig von subjektiven Rezensionen und Bewertungen auf Google, Jameda und Co.
Gerade zur Gewinnung von Patienten für ästhetische Behandlungen wie Veneers, Bleachings, losen oder festen Zahnspangen sowie Zahnersatz in jeglicher Form sind Vorher-Nachher-Bilder perfekt geeignet. Patienten verstehen sich gerade bei solchen Leistungen, die sie in der Regel ganz oder zumindest teilweise selbst finanzieren müssen, als Kunden und investieren daher viel Zeit in die Auswahl der „richtigen“ Praxis.
Mit der richtigen Technik, einem einheitlichen Stil und einer strategischen Nutzung (z.B. Teilen der Bilder) können Sie Ihre Praxis noch erfolgreicher präsentieren und neue Patienten gewinnen.
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Quellen:
[1] Ärztliches Werberecht: Vorher-nachher-Bilder, aufgerufen am 03.02.2025, 11:52 Uhr: www.aerzteblatt.de
Foto: „Female hand holds black binoculars“ © Alex / www.stock.adobe.com


